Maria Peters  / E
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Lost to regain - Die Wanderung
Kunstwanderung durch Ostdeutschland vom 5. Juni bis 29. Juli 2016
Reise- und Rechercheprojekt in Kooperation mit dem Kunstraum Innsbruck
Performativer Reisebericht (siehe auch Performative Projekte) mit Präsentation im Kunstraum Innsbruck am 03.09. 2016
Aus dem Zyklus Lost to regain siehe auch Projektbeschreibung

 

Im Juni/Juli 2016 wanderte ich zu Fuß von Jena (Thüringen) über Leipzig nach Berlin und weiter nach Rostock an die Ostsee. In der halb fiktionalen Rolle von Nachfolgerin 08 sammelte ich auf dieser Wanderung Motive für den Zyklus "Lost to regain".
Der Kunstraum Innsbruck hatte als Unterstützung für dieses Projekt u. A. eine Expeditions-Postkarten-Aktion ins Leben gerufen, und ich berichtete wöchentlich auf meiner Blog-Seite. Es entstand eine rege Kommunikation zwischen dem Publikum und mir (bzw. Nachfolgerin 08). Ich erhielt Anregungen und Bemerkungen per SMS, E-Mail, Telefon und über die Kommentarfuktion auf meiner Blog-Seite.



Ausstellungsansicht Kunstraum Innsbruck
 

Die Geschichte der Wanderung

 
 


Nachfolgerin 08 begab sich (Anfangs noch als Maria Peters) auf eine ca. 600 Kilometer weite Wanderung durch den Osten Deutschlands. An verschiedenen Orten und während zufälliger Begegnungen tauchten plötzlich seltsame "Erinnerungen" in ihrem Gedächtnis auf. Fast gleichzeitig erschienen auf ihrer Blogseite nun auch mysteriöse Gastbeiträge aus der Zukunft.

In einer alten Fabrik in Luckenwalde, kurz vor Berlin, geriet sie plötzlich in eine Zeitanomalie.
Sie erkannte nun, dass sie Nachfolgerin 08 ist, eine von 24 Frauenfiguren, die vom 19. Jahrhundert bis ans Ende des vierten Jahrtausends leben (Siehe auch Projektbeschreibung Lost to regain).
Sie "erinnerte" sich nun nach und nach an alle Lebensgeschichten ihrer Vorgängerinnen und Nachfolgerinnen. Sie sah also sowohl in die Vergangenheit, wie auch in die Zukunft. Und manche zukünftigen Entwicklungen erschreckten sie.
In Rostock traf sie deshalb die Entscheidung, diese Zeitlinie zu verlassen.
Sie beschloss, den Versuch zu wagen, unsere momentane Zukunft von einer parallelen Möglichkeitslinie aus zu verändern.

Bevor sie verschwand, schickte sie ihre Tagebücher und Arbeiten nach Berlin - an ihren Chronisten, einen Historiker und Schriftsteller, den sie im Treptower Park in Berlin kennen gelernt hatte.
Ihm erzählte sie die ganze Geschichte, denn sollte es ihr nicht gelingen, die aktuelle Zeitlinie zu verändern, so sollte der Chronist die bevorstehende Zunkunft zumindest überliefern.

 

Ausstellungsansichten

   
   
Lost to regain - Die Wanderung
Installation bestehend aus Hintergrund- Rollbildern (Acryl auf Stoff) Reiseskizzen, Fotografien, Videos, 2016
Bild oben: Teil 1 und 2



Bild oben: Teil 2 und 3 
     
Niemand denkt an Grönland
Video vom Verschwinden aus der Zeitlinie 1
 Zum Video (27 Sek.) auf Vimeo  
 
Video Still vom performativen Reisebericht im Kunstraum Innsbruck
Video von der Lesung in Performative Projekte
     

Einige Arbeiten 

   
     
Die Alte Hutfabrik in Luckenwalde
Bleistift auf Papier, 21 x 29,5 cm
Inschrift in Luckenwalde
Fotografie
   
Leuchtende Hunde geklont
Aquarell auf Papier, 10,5 x 15 cm
 
Freiheit
Bleistift auf Papier, 10,5 x 15 cm 
     
Haus an der S-Bahn in Leipzig
Gouache auf Papier, 21 x 29,5 cm
 
Löwendenkmal (Kriegerdenkmal mit zahnlosem Löwen)
Bleistift/Aquarell auf Papier, 21 x 29,5 cm
     
Das alte Haus (Mit Blick auf Sachsenhausen)
Bleistift auf Papier, 21 x 29,5 cm, 2016
Im Jahr vor der Wanderung besuchte ich schon einmal die KZ-Gedenkstätte in Sachsenhausen und drehte dort ein Video bei einem alten Haus im Wald mit dem Titel "Mit Blick auf Sachsenhausen". Zum Video auf Vimeo
 
 
Das alte Haus (Mit Blick auf Sachsenhausen)
Fotografie, 2016 
     
   
Rostocker Heide
Fotografie, 2016
 
In der Rostocker Heide
Selbstaufnahme, Fotografie, 2016
     
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